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Mittwoch, 25. April 2012

Italien - Kroatien #2.1

Am zweiten Tag in Italien werden wir viel zu früh vom Wecker geweckt. Langsam & ohne Lust stehen wir auf, gehen ins Bad & machen uns fertig für's Frühstück. Nicht mal die Cornflakes schmecken hier! Nach dem Frühstück machen wir uns auf zur italienischen Schule 'Publio Virgilio Marone'. Die Schule kann man überhaupt nicht mit unserer vergleichen. Sie ist alt, "Krankenhaus-Like" & zugemüllt. Unsere Schule ist ein Traum dagegen - ohne Müll! Mit den Schülern haben wir am Anfang ein paar Anlaufschwierigkeiten. Wir kommen einfach nicht so richtig ins Gespräch. Aber als wir dann in ein Klassenzimmer geführt werden, in dem überall Essen & Getränke aufgetischt sind, fängt man langsam an, sich warm zu reden. Süße Mausis & so.  Für den Abend haben sich die Mädels mit einigen verabredet, die Jungs mit einigen anderen zum Fußball schauen. Nach dem Schulbesuch machen wir noch einen Rundgang durch Sorrent & wie überraschend - es regnet! Nach dem Abendessen, das wieder nicht viel besser war, machen wir uns fertig für unsere Verabredung. Lange warten wir - italienische Pünktlichkeit - bis wir erfahren, dass diejenigen, mit denen wir uns verabredet haben, nicht kommen. Also machen wir uns auf & erkunden Piano selbst. Mit ein paar Mädels fragen wir uns durch, bis wir irgendwann an eine kleine, süße Bar kommen & ein paar Cocktails zusammen schlürfen. Fest nehmen wir uns vor, am nächsten Tag wieder hierher zurückzukommen. Im Hotel angekommen fallen wir, wie bereits am Abend zuvor, totmüde ins Bett.

Bibliothek & Lehrerzimmer

Sportunterricht




Simon, unser Tanzbär & Profifotograf ;p

Bibliothek & Lehrerzimmer



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Dienstag, 24. April 2012

Italien - Kroatien #1

Hallo ihr Süßen! Ich bin wieder hier. Endlich! Die ganze Geschichte bekommt ihr jetzt nach & nach zu hören, da das auf einmal echt zu viel wäre. Also fangen wir mal an.. 

Nach ca. 18 Stunden Busfahrt kommen wir in Pompeji am Bahnhof an. Strömender Regen erwartet uns. Wir steigen aus & stellen uns erstmal mit unserem Gepäck unter. Dann gehen wir auf die Suche nach unserem Leherer, der für die Organisation der Fahrt zuständig war. Nach langem Herumtelefonieren erfahren wir, dass wir am falschen Bahnhof ausgestiegen waren. Der Richtige ist 2km von uns entfernt. Kein Problem - denke ich. Wir machen uns also auf zum nächsten Bahnhof. Mit 20kg Gepäck, Kameras, Taschen & Rucksäcken kämpfen wir uns vor. Das Problem: Es regnet. Aber nicht nur ein bisschen. Falsch! Es schüttet! & selbst das ist noch untertrieben! Die Straßen sind überflutet mit dreckigem, stinkenden Wasser. & dadurch sollen wir unsere Koffer ziehen! Der Weg dauert ewig, alles ist unter Wasser & ich habe nur noch Angst um meine Kamera! Wir kämpfen uns vor, Schritt für Schritt, Straße für Straße. Ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubert uns ein Schüler, der seinen Schlafsack immer von der einen Straßenseite zur anderen wirft. Einmal gelingt ihm dies aber nicht ganz, der Schlafsack fällt auf die Straße & wird vom Wasser mitgezogen. Aber es gibt immer Leute, die schnell genug reagieren. Gerettet! Endlich haben wir es zum Bahnhof geschafft. Völlig durchnässt steigen wir endlich in den Zug ein, wo uns alle Italiener angewidert erwarten. Aber uns ist das jetzt egal. Wir wollen nur noch unter die Dusche. Angekommen im Hotel ist uns das Zimmer relativ egal. Diejenigen, die gerade nicht duschen sind, kümmern sich um ihr Gepäck, dass tropfnass ist. Also wird erstmal alles geföhnt. Frisch geduscht machen wir uns auf zum Abendessen, das uns wirklich enttäuscht. Es gibt zur Vorspeise Pasta, als Haupttisch Undefinierbares mit Kartoffelbrei, der mit Wasser angemsicht ist und als Dessert Erdbeeren. Gleich am ersten Tag entdecken wir ein Haar im Essen. Der Appetit ist mir vergangen. Völlig erschöpft beschließe ich mit ein paar anderen Piano zu erkunden. Gestärkt von einem guten italienischen Schokoladeneis schlendern wir ein wenig durch die Stadt und pflücken eine Mandarine, Orange oder Ähnliches vom Baum & genießen sie gemeinsam. Angekommen im Hotel fallen wir totmüde ins Bett.

Ausblick vom Balkon

 Badezimmer

 Ausblick vom Balkon

 Fernseher im Hotelzimmer
  


 Speisesaal


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Freitag, 28. Januar 2011

Ich bin 6 Jahre alt – jung & hilflos, voller Trauer & Angst. Verängstigt & voller Scham sitze ich in der Ecke meines Zimmers, rolle mich zusammen. Keiner darf mich sehen. Mein kleiner Bruder sitzt neben mir. Ich habe Angst. Ich suche nach seiner Hand, fasse sie & drücke sie ganz doll. Zu doll.. Aber ich will ihm doch nicht wehtun ..  Es tut ihm weh, doch er zieht die Hand nicht weg, er geht nicht – er will mich nicht alleine lassen. Er ist klein, gerade 4 geworden. Er ist ernst, schweigsam .. traurig. Er kann nichts machen, ich auch nicht. Er schaut mich an, hilflos .. verzweifelt. Meine Augen werden feucht & eine Träne läuft mir über die Wange. 'Nicht weinen', sagt er mit feuchten Augen. Auch ihm laufen jetzt die Tränen aus den Augen über sein kleines Gesicht. Ich kann ihm nicht helfen. Ich bin hilflos, machtlos – zu klein. Ich höre, dass nebenan die Wohnungstür aufgeht. Papa kommt von der Arbeit nach Hause. Ich habe Angst, bekomme Panik. Ich drücke die Hand meines Bruders fester. Ich will ihm nicht wehtun. Ich lockere meinen Griff. 'Bitte nicht, bitte nicht!', geht es mir durch den Kopf. Aber es ist sinnlos. Es wird passieren, so wie es jeden Tag passiert. Ich höre seine Schritte. Höre sie hier her kommen. Die Türklinke bewegt sich. Er drückt sie herunter. Langsam öffnet er die Tür. Schaut herein. 2 Schritte, dann steht er im Raum. Verängstigt schaue ich zu meinem Bruder, dann zu Papa. 'Komm mein Engelchen, komm zu Papa', flüstert er mit sanfter Stimme. Er läuft zu mir. Hierher. In die Ecke. Er beugt sich nach vorn, zu mir. Ich habe Angst, lasse meinen Bruder nicht los – Klammer mich fest an seine  Hand. Meine Gedanken schreien 'Lass mich nicht los! Lass mich nicht alleine!' Ich weiß, dass er meine Gedanken schreien hört. Ich klammer mich fest an meinen Bruder. Doch Papa ist stärker. Er zerschlägt unsere Hände einfach – nimmt mich auf seinen Arm. Aber ich will das nicht.  Verzweifelt versuche ich wieder nach der Hand meines Bruders zu greifen. Wieder schreien meine  Gedanken. Ich weine, ich schreie. Ich will das nicht! Papa läuft weg. Zur Tür. Mit mir. Mein Bruder schaut  uns verzweifelt hinterher. Wieder fließen die Tränen entlang seiner Wangen herunter. Er schreit meinen Namen hinter uns her. Er fängt an zu zittern, er weint. Er schreit Papa an, doch ich kann es nicht hören. Ich verstehe das nicht, warum höre ich seine Worte nicht mehr? Ich sehe, dass er spricht, dass er schreit. Doch ich kann ihn einfach nicht verstehen. Ich will wissen, was er sagt. Ich habe Angst. Angst, das Papa ihm etwas tun könnte. Ich will zurück, zurück zu ihm. Papa läuft einfach weiter. Läuft zur Tür hinaus. Lässt meine Bruder im Zimmer. Er zieht die Tür hinter sich zu. Hinter mir. Hinter uns. Er läuft den Flur entlang. Er lässt mich nicht los. Er läuft zum Schlafzimmer. Öffnet die Tür, geht hinein. Wir sind im Schlafzimmer. Ich habe Angst & wieder laufen mir die Tränen ins Gesicht. 'Nicht weinen, mein Engel', flüstert er mir ins Ohr. Es  fängt an. Er küsst mich, küsst mich überall. Ich will das nicht – Nicht an diesen Stellen. Meine Tränen laufen.  Sie tun mir weh. Warum? Sie brennen! Es brennt, wie Feuer. Ich will schreien, aber es geht nicht. Zu groß ist die Angst. Er zwingt mich, ihn zu küssen. Überall. Ich will das gar nicht. 'Komm schon, sei mein kleiner Engel' Ich will sein Engel sein. Ich hab ihn doch lieb. Er ist mein Papa. Er legt sich auf mich. Er ist so schwer. So groß. Er wiegt so viel. Ich bekomme keine Luft mehr. Gleich ist es soweit. Gleich kommt der Schmerz. Gleich tut es wieder weh. Ihm macht es Spaß, mich so zu sehen. Ich sehe es in seinen funkelnden Augen. Er küsst mich – Immer wieder. Hoppa, Hoppa, Reiter – Auf & Ab. So geht es immer. Immer & immer wieder. Früher mochte ich das Spiel. Früher, als er das noch nicht tat. Damals machte es MIR Spaß. Jetzt hasse ich dieses Spiel – Ich spiele es überhaupt nicht mehr. Er macht komische, ekelhafte Geräusche. Der Schmerz wird doller. Ich will sterben. Sterben an diesem Schmerz. Er kommt schneller & schneller. Er wird immer doller. Ich weiß es – Bald ist es vorbei. In meinen Gedanken schreie ich wieder. Ich will zu meinem Bruder.  Er hört mich – Ich weiß es. Das passt doch nicht zusammen – Er ist groß & stark, ich bin klein & zerbrechlich. Ich muss still sein. Papa hat mir oft gesagt, das sei normal. Er ist doch schon alt & erwachsen. Er muss es ja wissen. Ich muss ihm glauben. - Endlich! Es ist vorbei .. Papa küsste mir die Tränen von der Wange & flüsterte lächelnd 'Du warst ein braver Engel'. Ich steh auf, renne zur Tür hinaus, direkt in das Zimmer, in dem mein Bruder immer noch verängstigt sitzt. Er weint. Er hat Angst. Angst vor seinem Papa. Ich setze mich neben ihn, schaue in seine Augen & sehe den Schmerz, den er in mir sieht – unser Schmerz. Wir wussten beide, dass es so weitergehen würde. Jeden Tag. Nichts wird sich ändern..


Dienstag, 25. Januar 2011

 Mädchen1: Gibt's was neues von ihm
 Mädchen2: Er ist ein Arschloch, wusstest du das ? 
 Mädchen1: Das sagst du mir jeden Tag. & immer änderst du deine Meinung wieder ..
Ich saß alleine auf einem Spielplatz, auf der Schaukel, als ein kleines Mädchen zu mir kam. Es sah mich schaukeln .. & meine Tränen. Es fragte mich: "Warum weinst du?" Ich sagte: "Wegen der Liebe!" Das kleine Mädchen schwieg kurz und fragte mich: "Was ist Liebe?" Ich sah es an & versuchte ihr zu antworten. Ich dachte kurz nach & sagte dann: "Liebe ist Trauer!" Sie meinte kurz darauf: "Nein, das ist es nicht!" Sie berührte mich sanft im Gesicht & schaute mir in die Augen. "Liebe ist unendliches Glück. Denn das Wunderbarste, was du je lernen kannst, ist zu lieben & wieder geliebt zu werden & dass du weinst, zeigt mir, dass du lieben kannnst. Also solltest du froh darüber sein. Denn es gibt auch Menschen, die haben nie zu lieben gelernt, also lache lieber! Denn du kannst lieben!" Mit diesen Worten ging das Mädchen. Ich trocknete meine Tränen & wollte sie fragen, woher sie diese Weisheit hat, doch ich konnte das Mädchen nciht mehr finden. Als ich hoch sah, erschien mir ein Engel.

Sonntag, 16. Januar 2011

Allein in einem Raum voller Menschen 
                     suche ich mich selbst und die passende Sprache,
                                               damit Andere verstehen wie ich mich fühle
          Ich schreie nach Worten - ringe nach Luft.
                           Niemand hört mich - das Atmen fällt mir schwer
                                      Ich fühle mich als wär ich unter Wasser oder unsichtbar 
           - schon lange nicht mehr da. 
                                 Ohne das ich es selbst merke, 
                                                            grabe ich ein Loch unter mir
                 stürze hinab und greife nach einer Hand
                                                                                           die garnicht existiert.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Wieso ??
Sie war jung & hübsch ..
Er war beliebt & gutaussehend ..
Sie liebten sich mehr als alles andere ..
Sie waren soo glücklich ..
Nichts & Niemand konnte sie auseinander bringen ..
Aber eines Tages wurde sie abweisender .. 
Sie wurde immer verschlossener ..
Er versuchte es zu verstehen ..
Er fragte sie, aber sie sagte, es sei nichts ..
Er verstand es einfach nicht ..
Als er sie nach einem Monat nochmal fragte ..
Fing sie an zu weinen .. 
Noch nie hatte sie wegen ihm geweint .. 
Sein Herz schmerzte & er versprach, nicht mehr zu fragen .. 
Einen Monat später waren sie auf einer Party .. 
Sie trank keinen Alkohol, Er nur ein Bier ..
Einige Stunden später wollte sie nach Hause .. 
Sie fuhren los.. durch die Nacht ..
Er fuhr vorsichtig & aufmerksam ..
Dann kam eine Kurve ..
Sie konnte alles gar nicht so schnell realisieren ..
Plötzlich wurde es so hell, dass keiner der Beiden etwas sehen konnte ..
Dann hörte sie ein lautes Knallen .. 
Sie sah nur noch Blut ..
Sofort fasste sie sich an ihren Bauch ..
Sie schaute rüber zu ihrem Freund ..
Er hatte eine große Wunde am Kopf ..
Sie blutete sehr stark ..
Sie befreite sich aus dem Wagen .. 
Sie hatte nur leichte Verletzungen .. 
Der andere Fahrer war nicht mehr da .. 
Sie zerrte ihren Freund aus dem Auto ..
Fast die gesamte vordere Scheibe war zersplittert .. 
Er atmete schwer & schaute sie an .. 
Ihr Gesicht war nass von ihren Tränen ..
Alles, was sie sagen konnte .. war .. 
"Schatz.. du darfst nicht sterben .. 
.. du wirst Vater .. "
Er konnte sein Glück kaum fassen ..
Tränen bildeten sich in seinen Augen ..
Er versuchte zu lächeln ..
"Dann hast du Jemanden, in dem ich weiterlebe .. 
.. vergiss es nicht - ich werde dich für immer lieben .. "
Er lächelte & streichelte mit letzter Kraft über ihren Bauch.. 
Dann hörte sein Herz auf zu schlagen .. 
Es fing an zu regnen .. 
Bald konnte sie nichts mehr sehen .. 
Sie nahm seine Hand & legte sich neben ihn .. 
Er wurde immer kälter ..
Später wurde sie dann gefunden ..
Sie wollte bei ihrem Engel sein .. 
aber sie wusste, dass sie weiterleben muss .. 
Sieben Monate später gebar sie eingen gesunden Sohn .. 



Donnerstag, 6. Januar 2011

Wir kannten uns seit 3 Monaten, als wir zusammen kamen.
Durch einen Streit verstanden wir uns noch besser. 
Als ich sagte, ich sei krank, weintest du um mich.
Als ich in's Flugzeug stieg, um in Amerika eine Operation durchführen zu lassen, 
sagtest du mir nicht 'auf Wiedersehen'.
Ich hatte Glück und bekam ein Spenderherz..
Als ich wieder kam, fand ich dich nicht. 
Man wollte mir nicht sagen, wo du bist.
Als ich meine Mutter fragte, sagte sie mir mit Tränen in den Augen:
"Hat man dir denn nicht gesagt, wer dir dein Herz gespendet hat ? .. ? " x3